{et cetera} Der 9. Monat (33.-36.Ssw) – Vom Nestbautrieb und Hechelkurs

„Ein Baby füllt einen Platz in deinem Herzen, von dem du nie wusstest, dass er leer war.“ – unbekannt

Was soll ich sagen, genauso fühlt es sich für mich an. Bei all den Selbstzweifeln und Sorgen, die immer mal wieder auftauchen, bin ich tief im Innerem sehr froh und fühle mich, als ob alles genau so ist, wie es sein soll. Das neue Leben in meinem Bauch, erfüllt mich mit soviel Liebe, von der ich nie wusste, dass ich sie empfinden könnte. Natürlich bin ich auch mal genervt und fühle mich einfach nur noch langsam und schwerfällig, aber ich weiß wofür und das fühlt sich gut an. Seit der 34. Ssw hat sich mein Bauch gesenkt und seitdem ist das Laufen nicht mehr allzu angenehm. Hier und da tut es immer mal weh und das Baby drückt ordentlich auf die Blase.

Sind das Wehen?

Immer mal wieder habe ich mich gefragt, ob ich gerade Wehen habe. Keine echten, aber es war was in Bewegung. Der Bauch wurde öfter mal hart und ich hatte immer mal wieder starke, aber unregelmäßige Kontraktionen im Bauch. Manchmal fühlte es sich auch nur nach Rückenschmerzen an. Die Hebamme konnte mir bestätigen, dass sich der Bauch gesenkt hat und der Bauchzwerg schon tief im Becken sitzt, zuerst zwar noch beweglich, aber mittlerweile liegt er fest und unverschiebbar im Becken. Da scheint sich also jemand bereit zu machen, aber minimum eine Woche kann er sich bitte noch gedulden, dann wäre er nämlich kein Frühchen mehr.

Ein neuer magischer Ort: Das Kinderzimmer

So wie die Mücken vom Licht, so fühle ich mich mittlerweile vom Kinderzimmer angezogen. Ich stehe jeden Tag mindestens einmal darin, um es mir anzuschauen oder noch hier und da was zu verändern. Mittlerweile haben wir auch die wichtigsten Dinge zusammen und das entspannt mich sehr.

Geburtsvorbereitende Maßnahmen

Der Geburtsvorbereitungskurs findet heute Abend das letzte Mal statt. Das stimmt mich etwas wehmütig, denn ich fand ihn äußerst hilfreich. Der Austausch mit den anderen werdenden Müttern und der Hebamme, hat mir sehr gut gefallen und mich sehr entspannt. Wir werden bestimmt weiterhin Kontakt haben, aber der eine feste Termin in der Woche war wirklich toll. Pünktlich zum Start in die 36. Woche habe ich angefangen den Himbeerblättertee zu trinken. Schwangerschaftsyoga mache ich weiterhin und auch so versuche ich mich noch fit zu halten und mich ausreichend zu bewegen, auch wenn nicht mehr jede Bewegung so angenehm ist.

Stimmung

Meine Stimmung ist relativ stabil. Ich bin aufgeregt, weil es vielleicht bald losgeht, aber auch entspannt. Denn das Baby wird dann kommen, wenn es bereit dazu ist. Und dann bin ich es auch.

Schwangerschaftsgelüste

Hier haben sich keine neuen dazugesellt: Kokos und Quark sind weiterhin die Spitzenreiter in meiner Favoritenliste. Und: Obst! Aber nicht mehr in so großen Mengen.

Beschwerden

Wie bereits erwähnt, ist Laufen für mich nicht mehr so angenehm, weil der Kopf des Babys stark ins Becken drückt. Immer mal wieder spüre ich die Kontraktionen, die aber noch auszuhalten sind. Ich fühle mich insgesamt nicht mehr so leistungsfähig und versuche meinem Körper Ruhe zu geben, wenn er sie braucht.

Highlights

Highlights gab es diesen Monat wieder einige. Zum einen, der Geburtsvorbereitungskurs, der den gesamten August über stattfand. Zum Anderen waren A. und ich zweimal in Berlin bei unseren Familien, was auch immer sehr schön ist und hatten auch Familienbesuch hier. Außerdem haben wir eine potentielle Hochzeitslocation besichtigt, die uns sehr passend erschien.

Oh boy, nun hat der zehnte Monat begonnen. Ich bin gespannt, was der so zu bieten hat.

Alles Liebe und bis bald!

Avesta

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